Q&A Onboarding: Fragen aus dem letzten Webinar

Fragen und Antworten

Q&A aus dem letzten Webinar

Hier ein paar Fragen, die ich im Anschluss an das letzte Webinar zum Thema ‚Wenn Einarbeitung zum Onboarding wird!‘ beantwortet habe.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, mit dem Onboarding zu beginnen?

Bester Zeitpunkt: Wenn Sie den ersten Mitarbeiter in Ihrer Organisation einstellen.
Zweitbester Zeitpunkt: Jetzt.

Wann werde ich erste Ergebnisse sehen können?

Das kommt darauf an! Wenn Sie einen neuen Prozess einführen oder den bestehenden Prozess verbessern, dann werden Sie natürlich erste Ergebnisse sehen, wenn der erste neue Mitarbeiter den Prozess durchläuft. Je nach Ausmaß der Veränderung wird sich das auch positiv auf den Rest der Organisation auswirken – wobei das ein bisschen länger dauern kann.

Warum gibt es die Liste mit den Fallen nicht zum Download?

Weil mich bis jetzt noch keiner danach gefragt hat 🙂
Link zum PDF 

Macht es Sinn auch nur einzelne Teile einzuführen?

Wenig ist besser als nichts, viel ist besser als wenig, alles ist besser als viel.
Ich bin selbst Verfechter einer pragmatischen Lösung. Fangen Sie mit dem an, was für Sie JETZT möglich ist. Und gehen Sie dann Schritt für Schritt weiter. Es gibt keine Prozess-Polizei, die Sie verhaftet, weil Sie es falsch oder unvollständig einführen.

Unser Problem: Das bestehende Team akzeptiert keine neuen Mitarbeiter. Was tun?

Schritt 1 Analyse:

  • Versuchen Sie rauszufinden wer. Selten ist es das gesamte Team. Meistens sind es einige wenige Mitarbeiter, die die mehrheitliche Meinung bestimmen.
  • Versuchen Sie rauszufinden warum. Sprechen Sie mit allen Teammitgliedern. Meistens gibt es für negatives Verhalten Gründe.

Schritt 2 Lösung:

  • Wenn es Gründe für die ablehnende Haltung gibt (z. B. Angst, dass die eigene Stelle in Gefahr ist; Angst dass Budgets geteilt werden müssen; Keine Lust auf noch mehr Leute in einem Büro; schlechte Erfahrungen mit neuen Mitarbeitern), dann gehen Sie gezielt gegen diese Gründe an. Tun Sie diese aber nicht einfach ab, sondern arbeiten Sie gemeinsam mit dem Team an Lösungen. (oft hilft es schon, wenn Sie die anderen involvieren)
  • Wenn es einzelne Meinungsführer gibt, dann setzen Sie dort an. Machen Sie Ihre Erwartungen klar und kommunizieren Sie auch Konsequenzen. Aber auch hier. Hören Sie erstmal zu. Vielleicht gibt es wirklich gut Gründe, warum sich Mitarbeiter so verhalten, wie Sie sich verhalten. Wenn Sie erstmal wissen, wo es hakt, können Sie auch was dagegen tun.
  • Zeigen Sie durch Ihr eigenes Verhalten, dass Sie den neuen Mitarbeiter schätzen, und dass dieser eine Bereicherung fürs Team sein wird.
  • Stellen Sie dem neuen Mitarbeiter und dem gesamten Team in den ersten Wochen/Monaten Aufgaben und setzen Sie Ziele, die erreicht werden können. Erfolgserlebnisse schweißen zusammen.
  • Denken Sie kreativ! Sie können z.B. einen Mitarbeiter, der sich negativ über neue Mitarbeiter äußert auch mal zum Mentor, also zum Ratgeber und Advokat für neue Mitarbeiter machen.
  • Halten Sie die Augen offen und hören Sie zu, was Ihre Mitarbeiter sagen, damit Sie schnell reagieren können, wenn etwas schief läuft.

Haben Sie ebenfalls Fragen? Lassen Sie es mich wissen.

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