Wenn Unzufriedenheit eskaliert

Wie Sie Mitarbeiter motivieren und damit hohe Fluktuation verhindern können

Hohe Fluktuation! Unmotivierte Mitarbeiter! Innere Kündigung!

Schlechte Stimmung. Schlechte Leistung. Sinkender Umsatz. (Und woher hat um Himmels Willen die Konkurrenz unsere Kundenliste??)

Sabotage!

Habe ich Ihre Aufmerksamkeit?

Das sind die Folgen der ‘weichen’ Faktoren, die manchmal nicht so richtig ernst genommen werden. Denn welche Organisation hat schon Geld für den gerne verhöhnten Kuschelkurs?

In diesem Artikel erfahren Sie

Teil 1:

  • Warum die weichen Faktoren so wichtig sind (unterlegt mit harten Zahlen)
  • Was die Folgen der Unzufriedenheit sind
  • Wie Unzufriedenheit zu schlechter Leistung, hoher Fluktuation, innerer Kündigung und sogar Sabotage führen kann

Teil 2:

  • Warum Unzufriedenheit überhaupt erst entsteht
  • Wie Sie Schritt für Schritt Mitarbeiter motivieren können für mehr Leistung

Super Bonus extra für Sie: Foliensatz mit Bildern, Zahlen und Fakten aus diesem Artikel, damit Sie beim nächsten Meeting nicht alleine dastehen und so richtig überzeugen können. (Finden Sie ganz am Ende).

 

Legen wir los.

 

Viel zu viele Mitarbeiter sind unzufrieden

Der ein oder andere fragt sich jetzt wahrscheinlich:

*Ist das wirklich so schlimm?

Was passiert denn eigentlich, wenn Ihre Leute nicht jeden Tag mit einem Grinsen und hoch motiviert zur Arbeit erscheinen?*

Denn machen wir uns nichts vor: Mitarbeiter zu motivieren kostet

a) Zeit
b) Geld und
c) Energie.

Das alles sind Ressourcen, die knapp sind, und die Sie auch in andere Projekte stecken könnten.

Dazu kommt, dass Unzufriedenheit an sich schwer messbar ist. Ab wann genau fängt es denn an kritisch zu werden? Wie viel Zeit haben Sie, bevor es bergab geht? Und wie erklären wir der Geschäftsleitung, dass wir Geld in nicht messbare Dinge stecken möchten??

Die Frage, ob es sich lohnt, Ressourcen in die Motivation von Mitarbeitern zu investieren, ist natürlich legitim und muss gestellt werden.

Wenn Mitarbeiter ab und zu mal ein bisschen unzufrieden sind, und wenn an einigen Tagen mal die Motivation ein bisschen schwächelt, dann geht die Welt nicht unter. Dann geht das Ergebnis nicht gleich den Bach runter. Dann geht die Organisation nicht gleich bankrott. Wir alle haben gute und schlechte Tage. Das ist normal, und das muss auch erlaubt sein.

Aber…

In vielen Fällen bleibt es eben nicht dabei. Vor allem dann, wenn der Grund für die schlechten Tage nicht das Wetter, der Streit zu Hause oder der Stau auf der Autobahn ist, sondern eine Reaktion auf die Arbeitsbedingungen.

Wenn Unzufriedenheit die Gelegenheit hat zu wachsen, dann wird daraus schnell mehr. Denn Ärgernisse, Frustrationen, Enttäuschungen, Vertrauensbrüche sammeln sich an.

 

Unzufriedenheit eskaliert, wenn Sie nichts dagegen unternehmen

Stellen Sie es sich vor wie eine Treppe (auf der jede folgende Stufe weniger Spaß macht als die davor):

Von Unzufriedenheit über hohe Fluktuation zu Sabotage

Je länger die Unzufriedenheit ignoriert wird, desto höher steigt der betroffene Mitarbeiter. Je stärker Gründe für die Unzufriedenheit sind, desto schneller geht es.

Beschleunigt wird das Ganze auch, wenn mehrere Mitarbeiter – oder sogar ein ganzes Team – unzufrieden sind. Die Gerüchteküche brodelt, man schaukelt sich gegenseitig auf. Die Stimmung wird immer schlechter, und dann werden selbst Kleinigkeiten zu echten Katastrophen.

Wenn wir beim Bild der Treppe bleiben, dann ist klar, warum es Sinn macht, so früh wie möglich gegen zu steuern. Sonst sind Sie ständig nur dabei, Ihre Mitarbeiter von den oberen Stufen zu holen. In dem Fall schaffen Sie es vielleicht, dass es nicht weiter nach oben geht, aber so richtig glücklich ist dabei auch niemand.

Außerdem haben Sie als Führungskraft schon genug Brände zu löschen.

Es macht Sinn, gleich unten anzufangen, bevor überhaupt irgendjemand anfängt, die Treppe hochzusteigen. Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter von Anfang an ordentlich und halten Sie dann den Pegel. Wie genau der Ablauf aussieht, dazu kommen wir gleich noch.

 

Zahlen belegen: Unzufriedenheit ist eine Volkskrankheit

Schauen wir uns erstmal ein paar Zahlen an. Denn das Problem ist keinesfalls selten.

Ich behaupte, dass es kaum Organisationen gibt, die hier nicht besser werden können.

(Das ist etwas Positives! Wenn Sie es richtig anstellen, können Sie hier richtig viel Geld verdienen.)

Es gibt einige Studien, die sich mit dem Thema auseinander setzen.

Im Folgenden geht es um die Gallup-Studie, eine repräsentative Umfrage zur Arbeitsplatzqualität, die seit über 15 Jahren stattfindet. Vor einigen Wochen wurden die neuen Zahlen veröffentlicht. Befragt wurden Mitarbeiter von deutschen Unternehmen in allen Branchen.

Die Ergebnisse:

15% aller befragten Arbeitnehmer sind engagiert bei der Arbeit

15% aller befragten Arbeitnehmer haben innerlich bereits gekündigt

70% aller befragten Arbeitnehmer machen Dienst nach Vorschrift

 

Autsch.

Keine schönen Zahlen. Besonders wenn Sie sich statt anonymen Prozentzahlen Ihr eigenes Team vor Augen halten.

Nochmal zur Wiederholung, weil ich es richtig erschreckend finde: Die große Mehrheit von 85% aller befragten Arbeitnehmer haben keinen Spaß, sie sind nicht engagiert, nicht motiviert, sie kommen lediglich zur Arbeit, da sie Geld verdienen müssen und keine bessere Möglichkeit sehen.

So viel Verschwendung!

Hier wird richtig viel Leistung, Potential und damit Cash liegen gelassen. Und auf der Seite der Mitarbeiter geht so viel Lebenszeit verloren für unbefriedigende Arbeit ohne Sinn. Eigentlich haben hier alle ein Interesse daran, die Situation zu verbessern.

Die gute Nachricht: Wenn Sie das Spiel richtig spielen, dann gewinnen alle!

Wir sind auch noch nicht ganz fertig mit den Zahlen:

Nur 21% aller befragten Arbeitnehmer sind mit der Führung in ihrem Unternehmen zufrieden

Immerhin 18% der befragten Arbeitnehmer haben auf Grund ihres Chefs in den letzten 12 Monaten an Kündigung gedacht

Im Gegensatz dazu halten sich 97% der Führungskräfte in deutschen Unternehmen für gute Vorgesetzte.

Wer hat da jetzt Recht?

Warum geht die Wahrnehmung so weit auseinander? Bestimmt nicht weil Führungskräfte schlechte Menschen sind, oder weil Mitarbeiter grundsätzlich arbeitsunwillig sind.

Aber woran liegt es? An der eigenen Wahrnehmung? An der mangelnden Priorität für das Problem? Mangelnde Qualifikation? Unternehmenspolitik? Vielleicht an allem?

Fakt ist, dass Mitarbeiter motiviert werden können.

Fakt ist auch, dass es nicht reicht, es einmal zu tun und dann zum Tagesgeschäft zurückzukehren. Sie stehen hier vor einem langen Prozess.

Vertrauen ist die Basis dafür, dass Ihre Mitarbeiter loyal, leistungsfähig, engagiert und motiviert sind. Und Vertrauen muss man sich verdienen – das wissen Sie.

Eine letzte Zahl habe ich noch. Auch diese ist aus der Gallup Studie.

Fehlende Motivation kostet die deutschen Unternehmen jährlich 105 Milliarden Euro

Wie korrekt diese Zahl ist, kann ich Ihnen nicht sagen. Aber ich kann Ihnen sagen, dass – egal ob wir jetzt von 90 Milliarden, oder von 150 Milliarden Euro reden – es ein Haufen Geld ist.

Wie viel davon kommt aus Ihrer Organisation?

 

Die Treppe des Verderbens

(Steigende Unzufriedenheit hört sich so undramatisch an)

Bevor wir versuchen den Gründen auf die Spur zu gehen, sprechen wir aber nochmal über die einzelnen Eskalationsstufen unserer Treppe. Denn bevor wir uns an die Lösung des Problems machen, sollten wir die Folgen verstehen.

Stufe 1: Unzufriedenheit

Damit fängt alles an. Das Gemeine für Sie: der Übergang von Zufriedenheit zu Unzufriedenheit ist nicht so klar, wie es auf den ersten Blick scheint.

Im Gegenteil. Zufriedenheit und Unzufriedenheit können lange Zeit nebeneinander existieren.

*Beispiel: Thomas ist mit seinem Gehalt durchaus zufrieden. Aber er kommt überhaupt nicht mit der cholerischen Arbeitsweise seines Vorgesetzten zurecht.

Noch ein Beispiel: Barbara ist mit Begeisterung Teil eines spannenden Projekts und investiert gerne die ein oder andere Überstunde. Auf der anderen Seite ärgert sie sich darüber, dass das Lob für den Erfolg des Projekts immer an ihre Kollegin Kerstin geht, weil Kerstin sehr gerne über ihren Einsatz und ihre Arbeit spricht.*

In beiden Beispielen existieren Zufriedenheit und Unzufriedenheit nebeneinander. Das kann lange Zeit gut gehen.

Ihre Aufgabe als Führungskraft ist es, die Zufriedenheit zu fördern und weiter auszubauen, und die Unzufriedenheit zu adressieren. Auch dann, wenn Sie augenblicklich keine Möglichkeit haben, diese zu lösen (z.B. im Falle von Gehalt oder externe Umstände).

Oftmals ist Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation ein Balanceakt, denn als Führungskraft und selbst als Unternehmer können Sie oft nicht alle Faktoren beeinflussen.

Ein beginnendes Gefühl der Unzufriedenheit in Ihren Mitarbeitern, das Sie als Chef nicht adressieren, wird wachsen. Wenn Sie nichts dagegen tun, dann wird aus dem engagierten Mitarbeiter, der ab und zu mal genervt ist, ein unzufriedenes, unmotiviertes Teammitglied das schlechte Stimmung verbreitet.

Denn zur Misere kommt hinzu: Unzufriedenheit ist hoch ansteckend!

Stufe 2: Unzufriedene Mitarbeiter bringen schlechte Leistung

Schlechte Leistung ist manifestierte Unzufriedenheit. Wenn Sie nichts gegen die anfängliche Unzufriedenheit unternehmen, dann steigen Ihre Mitarbeiter früher oder später auf diese Stufe.

Das geschieht dann, wenn die Unzufriedenheit überwiegt. Oftmals kippt die Stimmung nach langem Balanceakt sehr plötzlich, und viele Führungskräfte werden davon überrascht.

Bis zu diesem Zeitpunkt ging es ‘nur’ um den weichen Faktor ‘Gefühl der Unzufriedenheit’, den viele nicht ernst nehmen. Jetzt ist das Ganze plötzlich Realität.

Sie haben es mit folgenden Verhaltensweisen zu tun:

  • Vermindertes Engagement
  • Keine freiwilligen Zusatzaufgaben/ Projekte werden übernommen
  • Arbeit wird ignoriert
  • Aufgaben werden nicht oder nur schlecht erledigt
  • Kunden-/Lieferantenbeziehungen leiden unter schlechtem Service
  • Beziehungen im Team leiden
  • andere Teammitglieder werden negativ beeinflusst
  • Schlechte Stimmung steigt
  • Führungskraft wird zum ‘Sündenbock’, es wird sich im Team hochgeschaukelt
  • Vorgaben werden nur zum absoluten Mindestmaß erfüllt
  • Anweisungen werden ignoriert

Herausforderung: schauen Sie sich mit offenen Augen um. Welche Verhaltensweisen in Ihrer Organisation können auf Unzufriedenheit zurückgeführt werden?

Langsam wird es jetzt höchste Zeit einzugreifen, denn diese Verhaltensweisen werden sich in den Zahlen widerspiegeln.

Es leidet die Zielerreichung, die Umsatz- und Kostensituation, Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und damit die Wettbewerbsfähigkeit.

Jetzt argumentiert hoffentlich auch nicht mehr die Geschäftsleitung, dass es sich doch nur um ‘weiche’ Faktoren handelt. (Kleiner Scherz. Ich weiß aus der Praxis, dass genau das oft gemacht wird.)

Stufe 3: Unzufriedenheit führt zu hoher Fluktuation

Wenn Unzufriedenheit zu schlechter Leistung geworden ist, dann müssen Sie handeln. Denn. Ihre Mitarbeiter wissen ganz genau, dass Sie sehen, dass etwas schief läuft.

Wenn an dieser Stelle immer noch nichts passiert, dann signalisieren Sie Ihrer Mannschaft, dass

1) Sie das Problem nicht erkennen. Oder
2) Ihnen das Problem (und damit die Mitarbeiter) egal sind. Oder/ und
3) Sie das Problem erkennen aber die Lösung an der falschen Stelle suchen/ Ihre Mitarbeiter zum Sündenbock machen.

Das ist gewöhnlich der Zeitpunkt, ab dem die ersten Mitarbeiter die Organisation verlassen. Damit wird aus der normalen, natürlichen Fluktuation plötzlich eine hohe Fluktuation. Eines der deutlichsten Zeichen für eine kränkelnde Organisation.

Jetzt könnte man argumentieren, dass es ja gar nicht so schlimm ist, wenn die gehen, die eh nicht zufrieden sind. Denn die bringen schlechte Leistung und beeinflussen auch noch das ganze Team negativ.

Und – ganz ehrlich – da gebe ich Ihnen Recht.

Aber. In vielen Fällen gehen eben nicht die Mitarbeiter, die Sie sowiso loswerden möchten (um das Ganze beim Namen zu nennen). Sie werden nicht die verlieren, die noch keine Erfahrungen oder Netzwerkbeziehungen oder Qualifikationen haben. Nicht die Mitarbeiter, in die Sie noch nichts investiert haben.

Es gehen die, die am schnellsten einen guten Job (bei der Konkurrenz) bekommen.

Aber: hohe Fluktuation, und alles was damit zusammenhängt (Recruiting, Ausfallzeiten, Verlust von Erfahrung und Informationen, Doppelarbeiten…) ist teuer.

Können Sie sich das leisten? Oder besser: Wollen Sie sich das leisten, wenn Sie genauso die Möglichkeit hätten, Ihre Mitarbeiter zu motivieren, zu binden und produktiv mit ihnen zu arbeiten?

Natürlich wollen Sie nicht jeden Mitarbeiter behalten. Aber Ihr Ziel als Unternehmer, als Geschäftsführerin, als Führungskraft muss es sein, dass SIE diese Entscheidung treffen.

Schaffen Sie für Ihre Mitarbeiter eine Umgebung, in der jeder der Leistung bringen will, das auch kann. (Amen)

Stufe 4: Unzufriedenheit führt zu Innerer Kündigung

Wo sind wir? Diejenigen Mitarbeiter, die eine bessere Möglichkeit gefunden haben, sind geflüchtet.

Es bleiben die motivierten übrig (durchschnittlich 15%).

Außerdem bleiben die übrig, denen es mehr oder weniger egal ist. Und natürlich die Mitarbeiter, die keinen anderen Job finden.

Diese Mitarbeiter sind weiterhin unzufrieden, bringen schlechte Leistung und haben innerlich bereits gekündigt.

Sie haben kein Interesse an den Zielen der Organisation. Sie haben kein Interesse an der Organisation. Sie sehen keinen Sinn in ihrer Arbeit.

Dabei das Schlimmste: Diese Mitarbeiter tun aktiv nichts dafür, an ihrer Situation etwas zu ändern. Diese Mitarbeiter wünschen sich morgens um 9 schon in den Feierabend, Montags schon ins Wochenende und denken im Januar an nichts anderes als den Sommerurlaub. Sie würden lieber heute als morgen ihren Job hinschmeißen, wenn es eine besser Option gäbe.

In dieser Situation ist es ganz schwer, den Rückwärtsgang einzulegen. Es ist schwer, zeitaufwändig und teuer.

Als Arbeitgeber, als Führungskraft haben Sie in dieser Situation Ihre Glaubwürdigkeit und das Vertrauen Ihrer Mitarbeiter verloren. Wenn Sie beides wieder bekommen möchten, dann müssen Sie richtig daran arbeiten.

Die gute Nachricht: Es ist durchaus möglich. Wird aber wesentlich länger dauern, als wenn Sie Ihre Mitarbeiter auf den unteren Stufen der Treppe abfangen (oder wenn sie die Treppe noch gar nicht betreten haben).

Seien Sie geduldig, erwarten Sie keine Wunder und verbessern Sie die Situation jeden Tag ein bisschen mehr mit den Strategien, die ich Ihnen noch vorstellen werde. Dann klappt das schon.

Und machen Sie sich nichts vor. Diesen Zug müssen Sie kriegen. Denn wenn Sie jetzt immer noch keine Maßnahmen einleiten, dann wird Ihnen das Ergebnis sicherlich nicht gefallen.

Denn die nächste Stufe ist bitter.

Stufe 5: Unzufriedenheit führt zu Sabotage

Hört sich dramatisch an? Ist es auch.

Denn hier findet nochmal ein richtig großer Schritt statt. Alle anderen Stufen zeichnen sich durch Passivität aus. Wir erinnern uns:

  • Mitarbeiter verlieren Motivation.
  • Leistung sinkt.
  • Aufgaben werden nicht erledigt.
  • Mitarbeiter verlassen Ihre Jobs.
  • Mitarbeiter haben innerlich gekündigt und versuchen nicht mal mehr ihre Situation zu verbessern.

Mit der Sabotage aber hat die Passivität ein Ende. Sabotage bedeutet nämlich, dass Mitarbeiter aktiv gegen ihren Arbeitgeber, gegen ihre Kollegen und gegen die Organisation vorgehen. Manchmal mit einem erstaunlichen Maß an strategischer Planung.

*Fun Fakt: Sabotage kann auch dann entstehen, wenn falsche Ziele gesetzt werden. Dabei können auch hochmotivierte Mitarbeiter zu Saboteuren werden.

(Das auszuführen würde in diesem schon ziemlich langen Artikel zu weit führen. Ich gehe auf das Thema Zielkonflikte in den nächsten Wochen nochmal gesondert ein. Wenn Sie benachrichtigt werden wollen, wenn es soweit ist, dann lassen Sie mir Ihre Email-Adresse da und ich gebe Bescheid, wenn es soweit ist.)

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Zurück zur Sabotage. Die kann (aber muss nicht) so aussehen:

  • Vorenthalten von Informationen
  • Verschönern von Zahlen (Verschönern ist dabei ein verschönter Ausdruck für ‘fälschen’)
  • Aktives, geplantes Ankurbeln der Gerüchteküche. Verbreiten von Falschaussagen
  • Mobbing (teilweise sehr gezielt)
  • Aktives Zerstören von Kunden- oder Lieferantenbeziehungen
  • Entscheidungen werden bewusst getroffen, die schlecht für die Organisation sind
  • Diebstahl
  • Zerstören von Firmeneigentum (dazu gehören auch digitale Inhalte)
  • Weitergabe von internen Information an die Konkurrenz

Gibt es auch bei Ihnen Fälle von Sabotage?

Fazit: Unzufriedenheit ist ein akutes Symptom für eine Krankheit, die unbehandelt immer schlimmer wird und erheblichen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit einer Organisation haben kann

 

Mein Ziel in diesem ersten Teil war es, dass Sie verstehen, wie wichtig die vernachlässigten weichen Faktoren sein können. Und warum Probleme wie eine hohe Fluktuation oder sogar Sabotage direkte Folgen von Unzufriedenheit sind.

Und ich hoffe, ich konnte Ihnen ein paar gute Argumente an die Hand geben, um Ihren CEO/CFO/Chef/Partner/Aufsichtsrat zum Zuhören (und Budgetverteilen) zu ermutigen.

Denn.

Zufriedene Mitarbeiter sind

  • motiviert
  • engagiert
  • leistungsfähig
  • verbindlich
  • anpassungsfähig
  • gut gelaunt

Unzufriedene Mitarbeiter sind

  • Opportunitätskosten

Der erste Teil geht damit zu Ende. Vielen Dank fürs Lesen und für Ihr Interesse!

Im nächsten Teil geht es dann um die Gründe für die Unzufriedenheit und die Lösung des Problems – inklusive Schritt-für-Schritt Anleitung, mit der Sie gleich morgen anfangen können.

–> Hier weiterlesen!

 

 

 

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